Information zur Identifikation

 

Information zur Identifikation

Der erste Arbeitsbereich hatte zum Ziel, mögliche Betroffene von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung in Zusammenarbeit mit der Polizei, dem Landeskriminalamt und Bundeskriminalamt an bisher unbekannten Orten zu identifizieren. Hierzu wurden auch Rotlicht-Etablissements zahlenmäßig und geografisch erfasst. Die erhobenen Daten wurden anschließend aufgearbeitet und interpretiert. Im Rahmen des Projektes geschah dies in den Projektstädten Berlin, Hamburg und Stuttgart. Einige Grafiken sind zur Veranschaulichung hier zu sehen.

Eine Internetseite mit Text und Audio wurde für gefährdete und betroffene Personen erstellt, die über die Gefahren von Menschenhandel aufklärt. Sie wurde in viele Sprachen übersetzt und beinhaltet auch die Nummer des Hilfetelefons "Gewalt gegen Frauen" für die akute Bedrohungslage von (potenziellen) Opfern. In der aufsuchenden Arbeit wurden Frauen in der Prostitution in Bordellen, Clubs, Terminwohnungen, Wohnwagen und dem Straßenstrich aktuelle Informationen zum Prostituiertenschutzgesetz sowie unauffällig Kärtchen mit der Internetadresse für Betroffene verteilt.

 

Aufklärung für Geflüchtete

In Geflüchtetenunterkünften wurden 18 Schulungen für Mitarbeitende durchgeführt und über 320 Teilnehmende über die möglichen Indikatoren und die Gefahren von Menschenhandel aufgeklärt. Die Gefahr durch Menschenhandel beginnt bei Geflüchteten oft schon im Heimatland und durch Schleuserbanden auf dem Weg. Hier in Deutschland sind sie durch ihre verwundbare Situation besonders gefährdet, Opfer von Ausbeutung zu werden.

Die Schulungsmaterialien werden von uns in Form von Broschüren und Bildpräsentationen in verschiedenen Sprachen kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Nutzung und Verbreitung aller Materialien ist ausdrücklich willkommen!

 

 

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